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Bündnis 

"Münster gegen Nazis"

06.05.2006: Presse

 

GAL-Kritik an Verhalten der Polizei

Donnerstag, 11. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060510231035_630_001_2720225&jahrgang=2006&
stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

Polizei soll keine, Anzeigen erstatten
Neonazi Aufmarsch: Halberstadt übt Kritik

Dienstag, 09. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

 

Bürgermeisterin Reismann in vorderster Reihe gegen die Neofaschisten auf der Hiltruper Marktallee

Bürgermeisterin Karin Reismann in vorderster Reihe gegen die Neofaschisten auf der Hiltruper Marktallee, dahinter Richard Halberstadt (CDU) und Spyros Marinos (Ausländerbeirat)

Münster. Seinem Unmut über die Vorgehens­weise der Polizei im Rahmen des Auf­marsches der Neonazis am Samstag in Hiltrup machte gestern Richard Michael Halber­stadt, frie­dens­poli­ti­scher Sprecher der CDU Fraktion, Luft. Vor allem die Informa­tions­politik der Be­amten sei schlecht und "nicht schlüssig" gewesen. So habe man den 1500 friedlichen Demon­stran­ten, die an der Hülsebrock­straße (dem­nach an der ursprüngl­ichen Route) warteten, den geänderten Weg der Rechten nicht mitgeteilt und sie somit "ins Leere laufen lassen".

Kritik äußerte Halber­stadt auch am polizeilichen Ver­halten an der Max Winkel­mann-/Hanses-Kettler-Straße. Hier waren nach einer Sitz­blockade Gegen­demonstran­ten einge­kesselt worden. Am Ende wurden ihre Persona­lien aufgenommen, um sie wegen Störung einer genehmigten Demon­stration belangen zu können. "Diese Ein­kes­selung ist nicht nach­vollzieh­bar", sagte der CDU Politiker. Da es nicht zu Gewalt­an­wen­dungen ge­kom­men sei, appel­lierte er an die Verantwort­lichen, keine Anzeigen zu erstatten bzw. Geldbußen gegen die Demon­stranten zu verhängen.

Andrea Kutzendörfer

 

Gegendemo im Abseits

Montag, 08. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060507231048_630_001_2710633&jahrgang=2006&
stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

"Den Glatzen Paroli bieten"

Montag, 08. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060507231048_630_001_2710635&jahrgang=2006&
stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Kein Platz für Wirrköpfe

Montag, 08. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060507231048_630_001_2710645&jahrgang=2006&
stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Münster: Polizei lässt Neonazis laufen

Montag, 08. Mai 2006 | Quelle: taz nrw

http://www.taz.de/pt/2006/05/08/a0008.1/text

 

Mehr als 2.000 Menschen gegen Naziaufmarsch in Hiltrup auf der Straße
Münster Hiltrup setzt erneut ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Nazismus

Sonntag, 07. Mai 2006 | Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis"

Weit über 2.000 Menschen waren am Samstag bei gutem Wetter in Hiltrup und haben dort friedlich ein deutliches Zeichen gegen den Neonaziaufmarsch gesetzt. Das Bündnis Münster gegen Nazis bedankt sich bei allen, die daran teilgenommen haben, insbesondere bei den vielen Hiltruperinnen und Hiltrupern, die auf den Straßen waren. Gemeinsam konnte durch den bunten Protest gezeigt werden, dass braunes Gedankengut in Hiltrup, und damit gleichsam in Münster und in Deutschland unerwünscht ist. Großer Dank gilt auch den Rednerinnen und Rednern der Kundgebung und den musikalischen Beiträgen der Widerstands-Crew um Steffi Stephan und dem Soloeinsatz von Wolfgang Schneider.

Friedliche Sitzblockade von engagierten, friedlichen Jugendlichen, die später von der Polizei unsanft aufgelöst wurde

Friedliche Sitzblockade von engagierten, friedlichen Jugendlichen, die später von der Polizei unsanft aufgelöst wurde

Die Nazis waren mit gerade mal ca. 70 Personen (Am 18.2. waren es noch 170) vor Ort! Gerade Viele "Kader" der Nazis haben auch gefehlt, der Rückhalt der Nazis bröckelt. Die Altersstruktur war erschreckend jung. 

Ein Erfolg war es für sie nicht - sie haben es gerade mal 500 Meter in ein abgesperrtes Stadtviertel aus dem Bahnhofsbereich heraus geschafft, in dessen Fenstern Anti-Nazi Plakate klebten. Das war nicht viel weiter als sie die Bremer Str. lang gekommen waren und nicht der gewollte Weg, aber es war ein Nazi-Aufmarsch in Münster.

Deutliche Kritik an der Polizei

Deutliche Kritik richtet das Bündnis an die Vorgehensweise der Polizei.  An der Hülsebrockstraße spielte die Polizei mit den engagierten Demonstranten ein falsches Spiel, indem sie die Bürgerinnen und Bürger in dem Glauben ließ, die Nazis würden die angemeldete Route nehmen, stattdessen wurde der Zug kurzfristig über eine nicht öffentlich angemeldete Route verlegt, um den Aufmarsch so zu ermöglichen. Transparentes und verhältnismäßiges Behördenhandeln sieht anders aus. 

Die Öffentlichkeit derart gezielt falsch zu informieren, 191 in der Max-Winkelmannstraße eingekesselte friedliche und engagierte Jugendliche, die sich ob der Absperrungen als Stellvertreter für die 2000 Teilnehmer dem Aufmarsch in den Weg setzten oder stellten, zu bestrafen und auf der anderen Seite über 1000 Personen, die genauso auf der Straße sind, per Lautsprechermitteilungen zu belügen, ist unverhältnismäßig und nicht Deeskalation, sondern Ignoranz gegenüber der Öffentlichkeit im Hinblick auf Münsters einhellige Meinung, den Anfängen zu wehren.

Das Bündnis kündigte an, dieses inakzeptable Handeln der Polizei im Polizeibeirat zum Thema zu machen, stellt allerdings klar, dass die Gegner der Bündnisarbeit allein die Nazis sind und bleiben. 

Das Bündnis Münster gegen Nazis weist daraufhin, dem dringenden Bedarf an politischer und gesellschaftlicher Arbeit gegen das Ausbreiten des Nazismus in Deutschland im gesamten Bundesgebiet Rechnung zu tragen und fordert die Politik und die gesellschaftlichen Gruppen auf, hierauf das Hauptaugenmerk der Widerstandsarbeit zu legen.

Weitere Bilder: http://www.nrw.vvn-bda.de/bilder/060506_Naziaufmarsch_Hiltrup/

 

Bündnisse rufen zu Zivilcourage am Samstag auf: „Münster ist kein Tummelplatz für Neonazis“

Freitag, 05. Mai 2006 | Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis" und Bündnis gegen Rechts 

Bündnis Münster gegen Nazis, Bündnis gegen Rechts, Hiltruper BürgerInnen und Unternehmen gegen Intoleranz e.V.. Das Organisationsteam der Kundgebung gegen den Nazi-Aufmarsch in Hiltrup hofft auf eine große Beteiligung der Bevölkerung in der Marktallee ab 10:00 Uhr

Bündnis Münster gegen Nazis, Bündnis gegen Rechts, Hiltruper BürgerInnen und Unternehmen gegen Intoleranz e.V.. Das Organisationsteam der Kundgebung gegen den Nazi-Aufmarsch in Hiltrup hofft auf eine große Beteiligung der Bevölkerung in der Marktallee ab 10:00 Uhr

Gemeinsam rufen das Bündnis Münster gegen Nazis und das Bündnis gegen Rechts zur Teilnahme an der gemeinsamen Kundgebung ab 10 Uhr an der Marktallee in Hiltrup auf. Hier wollen die Bündnisse gemeinsam mit den Hiltruper Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ein deutliches Zeichen gegen den Neonaziaufmarsch setzen. Neben Redebeiträgen wird es auch ein kulturelles Programm geben und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Auf starke Kritik stieß bei den Bündnissen die Anordnung des Polizeipräsidiums, den breiten gesellschaftlichen Zusammenschlüssen eine nur eingeschränkte Kundgebungszeit zu gestatten. Hierin sehen die beiden Bündnisse einen erheblichen Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Demonstrationsfreiheit der Münsteraner Bürgerinnen und Bürger.

Gleichwohl wollen die Veranstaltungsteilnehmer und -organisatoren in Hiltrup bleiben, um die Hiltruperinnen und Hiltruper nicht allein zu lassen und gemeinsam mit Zivilcourage friedlich und gewaltfrei ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen und deutlich zu machen, dass Münster kein Tummelplatz für Neonazis ist.

Weiterhin Präsenz zeigen kann man zum Beispiel durch den Besuch einer eines Friedensgottesdienstes in der evangelischen Christuskirche (Hülsebrockstr.) um 12 Uhr und einer Gedenkveranstaltung auf der Ostseite des Hiltruper Bahnhofs. Weitere vielfältige und friedliche Aktionen sind geplant.

Noch einmal stellen die Bündnisse deutlich hervor, dass der gemeinsame Gegner die Neonazis sind. Die zum Wochenenddienst eingesetzten Beamten können sich gewiss eine angenehmere Gestaltung ihres Wochenendes vorstellen, als zum Sommerbeginn den Aufmarsch einer Horde von Neonazis begleiten zu müssen und dafür ihre Freizeit zu opfern. 

 

Absolutes Muss: Der Kampf gegen Rechts

Freitag, 05. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung 

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060504231106_630_001_2705331&jahrgang=2006&
stichwort=gegenkundgebung&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Bündnisse bieten Neonazis die Stirn

Mittwoch, 03. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060502234000_630_001_2695963&jahrgang=2006&
stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Steffi gegen rechts

Mittwoch, 03. Mai 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060502230200_327721e.nit&jahrgang=2006&
stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Naziaufmarsch: Gemeinsame Kundgebung in Hiltrup geplant 

Freitag, 28. April 2006 | Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis" 

Am heutigen Freitag traf im DGB-Haus das Bündnis "Münster gegen Nazis" zu einer weiteren Sitzung zusammen. Thema waren die bevorstehenden Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Hiltrup am 6. Mai. Anwesend waren auch Vertreter des Hiltruper Gewerbevereins und Vertreter der Hiltruper Kirchengemeinden. Gemeinsam wurde einstimmig vereinbart mit dem Bündnis gegen Rechts (diesem gehören der AStA der Uni und andere Organisationen an) eine friedliche und gewaltfreie Kundgebung im Zentrum Hiltrups gegen den Aufmarsch der Neonazis am 6. Mai durchzuführen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Redebeiträge und ein kulturelles Rahmenprogramm sind geplant. Die Kundgebung soll bereits um 10 Uhr beginnen. Allen Beteiligten ist die Kooperation mit den Akteuren vor Ort wichtig. Das gemeinsame Fazit war daher, dass die Bündnisse die Stadtteile bei rechtsradikalen Demonstrationen nicht allein lassen und alle interessierten Bürger bitten, auf Ankündigungen zu achten. Informationen unter anderem unter: www.muenster.org/18-02-2006. Dem Bündnis "Münster gegen Nazis" gehören unter anderem die politischen Parteien, Gewerkschaften, Friedensforum, Ausländerbeirat, Frauenverbände, kirchliche Gruppierungen und die BezirksschülerInnenvertretung an.

 

Kundgebung der Neonazis jetzt in Hiltrup

Donnerstag, 27. April 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?
file_name=20060426231115_630_001_2683907&jahrgang=2006&
stichwort=hiltrup&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Plakate an Bussen und Haltestellen: "Wehret den Anfängen...!" 
Ausländerbeirat lässt sich auf Termin-Taktik der Neonazis nicht ein / Porträts als Anlass zur Diskussion über Geschichte

Freitag, 07. April 2006 | Quelle: Pressemitteilung des Ausländerbeirats Münster

http://www.presse-service.de/static/63/632620.html

 

Neonazis kommen erst im Mai

Donnerstag, 06. April 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060405230200_32db3f3.nit&jahrgang=2006&stichwort=aufmarsch&&
start=0&order=datum&ort=ms

 

"Hingehen und nicht wegsehen"

Mittwoch, 05. April 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung 

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060404231107_630_001_2637935&jahrgang=2006&stichwort=rechts&&
start=0&order=datum&ort=ms

 

Polizei soll Rechtsmittel ausschöpfen

Donnerstag, 30. März 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060329231058_630_001_2621981&jahrgang=2006&stichwort=
Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Handel leidet unter Neonazis

Donnerstag, 30. März 2006 | Westfälische Nachrichten

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060329233900_3219057.nit&jahrgang=2006&stichwort=
Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

"Nazi-Aufmarsch einfach ignorieren"

Mittwoch, 29. März 2006 | Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060328231056_630_001_2620241&jahrgang=2006&stichwort=
Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Bündnisse wollen Nazi-Demo verhindern

Samstag, 25. März 2006 | Westfälische Nachrichten

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060324230201_322ee19.nit&jahrgang=2006&stichwort=
Nazi-Aufmarsch&&start=0&order=datum&ort=ms

 

Neonazis kommen wieder

Samstag, 18. März 2006 | Münstersche Zeitung

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060317231134_630_001_2590457
&jahrgang=2006&stichwort=Nazi-Aufmarsch&&start=5&order=datum&ort=ms

 

Neonazis kehren zurück

Samstag, 18. März 2006 | Westfälische Nachrichten

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=
20060317233900_32cfcc6.nit&jahrgang=2006&stichwort=
demo&&start=0&order=datum&ort=%

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