![]() |
Bündnis"Münster gegen Nazis" |
||||
|
06.05.2006: Presse
GAL-Kritik an Verhalten der PolizeiDonnerstag, 11. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung Polizei soll keine, Anzeigen erstattenNeonazi Aufmarsch: Halberstadt übt KritikDienstag, 09. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Münster. Seinem Unmut über die Vorgehensweise der Polizei im Rahmen des Aufmarsches der Neonazis am Samstag in Hiltrup machte gestern Richard Michael Halberstadt, friedenspolitischer Sprecher der CDU Fraktion, Luft. Vor allem die Informationspolitik der Beamten sei schlecht und "nicht schlüssig" gewesen. So habe man den 1500 friedlichen Demonstranten, die an der Hülsebrockstraße (demnach an der ursprünglichen Route) warteten, den geänderten Weg der Rechten nicht mitgeteilt und sie somit "ins Leere laufen lassen". Kritik äußerte Halberstadt auch am polizeilichen Verhalten an der Max Winkelmann-/Hanses-Kettler-Straße. Hier waren nach einer Sitzblockade Gegendemonstranten eingekesselt worden. Am Ende wurden ihre Personalien aufgenommen, um sie wegen Störung einer genehmigten Demonstration belangen zu können. "Diese Einkesselung ist nicht nachvollziehbar", sagte der CDU Politiker. Da es nicht zu Gewaltanwendungen gekommen sei, appellierte er an die Verantwortlichen, keine Anzeigen zu erstatten bzw. Geldbußen gegen die Demonstranten zu verhängen. Andrea Kutzendörfer
Gegendemo im AbseitsMontag, 08. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
"Den Glatzen Paroli bieten"Montag, 08. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Kein Platz für WirrköpfeMontag, 08. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Münster: Polizei lässt Neonazis laufenMontag, 08. Mai 2006 | Quelle: taz nrw http://www.taz.de/pt/2006/05/08/a0008.1/text
Mehr als 2.000 Menschen gegen Naziaufmarsch in Hiltrup auf der StraßeMünster Hiltrup setzt erneut ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und NazismusSonntag, 07. Mai 2006 | Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis" Weit über 2.000 Menschen waren am Samstag bei gutem Wetter in Hiltrup und haben dort friedlich ein deutliches Zeichen gegen den Neonaziaufmarsch gesetzt. Das Bündnis Münster gegen Nazis bedankt sich bei allen, die daran teilgenommen haben, insbesondere bei den vielen Hiltruperinnen und Hiltrupern, die auf den Straßen waren. Gemeinsam konnte durch den bunten Protest gezeigt werden, dass braunes Gedankengut in Hiltrup, und damit gleichsam in Münster und in Deutschland unerwünscht ist. Großer Dank gilt auch den Rednerinnen und Rednern der Kundgebung und den musikalischen Beiträgen der Widerstands-Crew um Steffi Stephan und dem Soloeinsatz von Wolfgang Schneider.
Die Nazis waren mit gerade mal ca. 70 Personen (Am 18.2. waren es noch 170) vor Ort! Gerade Viele "Kader" der Nazis haben auch gefehlt, der Rückhalt der Nazis bröckelt. Die Altersstruktur war erschreckend jung. Ein Erfolg war es für sie nicht - sie haben es gerade mal 500 Meter in ein abgesperrtes Stadtviertel aus dem Bahnhofsbereich heraus geschafft, in dessen Fenstern Anti-Nazi Plakate klebten. Das war nicht viel weiter als sie die Bremer Str. lang gekommen waren und nicht der gewollte Weg, aber es war ein Nazi-Aufmarsch in Münster. Deutliche Kritik an der PolizeiDeutliche Kritik richtet das Bündnis an die Vorgehensweise der Polizei. An der Hülsebrockstraße spielte die Polizei mit den engagierten Demonstranten ein falsches Spiel, indem sie die Bürgerinnen und Bürger in dem Glauben ließ, die Nazis würden die angemeldete Route nehmen, stattdessen wurde der Zug kurzfristig über eine nicht öffentlich angemeldete Route verlegt, um den Aufmarsch so zu ermöglichen. Transparentes und verhältnismäßiges Behördenhandeln sieht anders aus. Die Öffentlichkeit derart gezielt falsch zu informieren, 191 in der Max-Winkelmannstraße eingekesselte friedliche und engagierte Jugendliche, die sich ob der Absperrungen als Stellvertreter für die 2000 Teilnehmer dem Aufmarsch in den Weg setzten oder stellten, zu bestrafen und auf der anderen Seite über 1000 Personen, die genauso auf der Straße sind, per Lautsprechermitteilungen zu belügen, ist unverhältnismäßig und nicht Deeskalation, sondern Ignoranz gegenüber der Öffentlichkeit im Hinblick auf Münsters einhellige Meinung, den Anfängen zu wehren. Das Bündnis kündigte an, dieses inakzeptable Handeln der Polizei im Polizeibeirat zum Thema zu machen, stellt allerdings klar, dass die Gegner der Bündnisarbeit allein die Nazis sind und bleiben. Das Bündnis Münster gegen Nazis weist daraufhin, dem dringenden Bedarf an politischer und gesellschaftlicher Arbeit gegen das Ausbreiten des Nazismus in Deutschland im gesamten Bundesgebiet Rechnung zu tragen und fordert die Politik und die gesellschaftlichen Gruppen auf, hierauf das Hauptaugenmerk der Widerstandsarbeit zu legen. Weitere Bilder: http://www.nrw.vvn-bda.de/bilder/060506_Naziaufmarsch_Hiltrup/
Bündnisse rufen zu Zivilcourage am Samstag auf: „Münster ist kein Tummelplatz für Neonazis“Freitag, 05. Mai 2006 | Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis" und Bündnis gegen Rechts
Gemeinsam rufen das Bündnis Münster gegen Nazis und das Bündnis gegen Rechts zur Teilnahme an der gemeinsamen Kundgebung ab 10 Uhr an der Marktallee in Hiltrup auf. Hier wollen die Bündnisse gemeinsam mit den Hiltruper Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ein deutliches Zeichen gegen den Neonaziaufmarsch setzen. Neben Redebeiträgen wird es auch ein kulturelles Programm geben und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Auf starke Kritik stieß bei den Bündnissen die Anordnung des Polizeipräsidiums, den breiten gesellschaftlichen Zusammenschlüssen eine nur eingeschränkte Kundgebungszeit zu gestatten. Hierin sehen die beiden Bündnisse einen erheblichen Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Demonstrationsfreiheit der Münsteraner Bürgerinnen und Bürger. Gleichwohl wollen die Veranstaltungsteilnehmer und -organisatoren in Hiltrup bleiben, um die Hiltruperinnen und Hiltruper nicht allein zu lassen und gemeinsam mit Zivilcourage friedlich und gewaltfrei ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen und deutlich zu machen, dass Münster kein Tummelplatz für Neonazis ist. Weiterhin Präsenz zeigen kann man zum Beispiel durch den Besuch einer eines Friedensgottesdienstes in der evangelischen Christuskirche (Hülsebrockstr.) um 12 Uhr und einer Gedenkveranstaltung auf der Ostseite des Hiltruper Bahnhofs. Weitere vielfältige und friedliche Aktionen sind geplant. Noch einmal stellen die Bündnisse deutlich hervor, dass der gemeinsame Gegner die Neonazis sind. Die zum Wochenenddienst eingesetzten Beamten können sich gewiss eine angenehmere Gestaltung ihres Wochenendes vorstellen, als zum Sommerbeginn den Aufmarsch einer Horde von Neonazis begleiten zu müssen und dafür ihre Freizeit zu opfern.
Absolutes Muss: Der Kampf gegen RechtsFreitag, 05. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Bündnisse bieten Neonazis die StirnMittwoch, 03. Mai 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Steffi gegen rechtsMittwoch, 03. Mai 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten
Naziaufmarsch: Gemeinsame Kundgebung in Hiltrup geplantFreitag, 28. April 2006 | Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis" Am heutigen Freitag traf im DGB-Haus das Bündnis "Münster gegen Nazis" zu einer weiteren Sitzung zusammen. Thema waren die bevorstehenden Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Hiltrup am 6. Mai. Anwesend waren auch Vertreter des Hiltruper Gewerbevereins und Vertreter der Hiltruper Kirchengemeinden. Gemeinsam wurde einstimmig vereinbart mit dem Bündnis gegen Rechts (diesem gehören der AStA der Uni und andere Organisationen an) eine friedliche und gewaltfreie Kundgebung im Zentrum Hiltrups gegen den Aufmarsch der Neonazis am 6. Mai durchzuführen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Redebeiträge und ein kulturelles Rahmenprogramm sind geplant. Die Kundgebung soll bereits um 10 Uhr beginnen. Allen Beteiligten ist die Kooperation mit den Akteuren vor Ort wichtig. Das gemeinsame Fazit war daher, dass die Bündnisse die Stadtteile bei rechtsradikalen Demonstrationen nicht allein lassen und alle interessierten Bürger bitten, auf Ankündigungen zu achten. Informationen unter anderem unter: www.muenster.org/18-02-2006. Dem Bündnis "Münster gegen Nazis" gehören unter anderem die politischen Parteien, Gewerkschaften, Friedensforum, Ausländerbeirat, Frauenverbände, kirchliche Gruppierungen und die BezirksschülerInnenvertretung an.
Kundgebung der Neonazis jetzt in HiltrupDonnerstag, 27. April 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Plakate an Bussen und Haltestellen: "Wehret den Anfängen...!"Ausländerbeirat lässt sich auf Termin-Taktik der Neonazis nicht ein / Porträts als Anlass zur Diskussion über GeschichteFreitag, 07. April 2006 | Quelle: Pressemitteilung des Ausländerbeirats Münster http://www.presse-service.de/static/63/632620.html
Neonazis kommen erst im MaiDonnerstag, 06. April 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten
"Hingehen und nicht wegsehen"Mittwoch, 05. April 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Polizei soll Rechtsmittel ausschöpfenDonnerstag, 30. März 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung
Handel leidet unter NeonazisDonnerstag, 30. März 2006 | Westfälische Nachrichten
"Nazi-Aufmarsch einfach ignorieren"Mittwoch, 29. März 2006 | Münstersche Zeitung
Bündnisse wollen Nazi-Demo verhindernSamstag, 25. März 2006 | Westfälische Nachrichten
Neonazis kommen wiederSamstag, 18. März 2006 | Münstersche Zeitung
Neonazis kehren zurückSamstag, 18. März 2006 | Westfälische Nachrichten |
(c) Bündnis "Münster gegen Nazis!", 2006-2007